{"id":1507,"date":"2014-07-28T01:49:38","date_gmt":"2014-07-27T23:49:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joh-nrw.com\/?p=1507"},"modified":"2017-10-19T15:55:37","modified_gmt":"2017-10-19T13:55:37","slug":"steuerzahler-muessen-300-millionen-euro-zahlen-damit-der-bnd-ihre-posts-auf-facebook-lesen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/joh-nrw.com\/blog\/steuerzahler-muessen-300-millionen-euro-zahlen-damit-der-bnd-ihre-posts-auf-facebook-lesen-kann","title":{"rendered":"Steuerzahler m\u00fcssen 300 Millionen Euro zahlen, damit der BND ihre Posts auf Facebook lesen kann."},"content":{"rendered":"<p>Der BND will seine Technik verbessern, um Weblogs, Foren und Portale wie Flickr, Facebook und Twitter systematisch auswerten zu k\u00f6nnen. Es ist v\u00f6llig unklar, wozu der BND diese Informationen braucht. Fest steht nur, dass der Spa\u00df vom Steuerzahler mit 300 Millionen Euro zu finanzieren sein wird.<br \/>\n<strong>Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/deutsche-wirtschafts-nachrichten.de\/2014\/05\/30\/steuerzahler-muessen-300-millionen-euro-zahlen-damit-der-bnd-ihre-post-auf-facebook-lesen-kann\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-435\" src=\"http:\/\/www.joh-nrw.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/hpfixseparat_1p_menubutton1.gif\" alt=\"hpfixseparat_1p_menubutton1\" width=\"180\" height=\"50\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Bundesnachrichtendienst (BND) will nach Erkenntnissen mehrerer Medien k\u00fcnftig die sozialen Netze in Echtzeit ausforschen k\u00f6nnen und digital aufr\u00fcsten. Dies gehe aus mehreren vertraulichen Unterlagen des Auslandsnachrichtendienstes hervor, die der \u201cS\u00fcddeutschen Zeitung\u201d (SZ), dem NDR und dem WDR vorliegen, berichtete die SZ am Freitag vorab aus ihrer Samstagausgabe. Das Projekt laufe intern unter dem Titel \u201cEchtzeitanalyse von Streaming-Daten\u201d und sei Teil einer sogenannten Strategischen Initiative Technik (SIT). Die Kosten des Programms, das vorerst bis 2020 laufen solle, w\u00fcrden vom BND insgesamt auf rund 300 Millionen Euro beziffert. Der Bundestag solle in den kommenden Wochen diese Summe bewilligen.<\/p>\n<p>Bereits in diesem Jahr will der BND dem Informationen zufolge seine Technik verbessern, um Weblogs, Foren und Portale wie Flickr, Facebook und Twitter systematisch auswerten zu k\u00f6nnen. Durch die Ausforschung k\u00f6nne man sich, wie Nachrichtendienstler erkl\u00e4ren, ein genaueres Bild \u00fcber die Lage im Ausland verschaffen, hei\u00dft es in der SZ.<\/p>\n<p>Dem BND gehe es auch um die Aussp\u00e4hung der Informationen der Verbindungsdaten der Nutzer. Dabei mache er sich auch die Argumente des US-Geheimdienstes NSA zu eigen: Die Analyse von Metadaten sei ein weniger starker Eingriff in die Privatsph\u00e4re, weil man im Gegenzug auf das massenhafte Aussp\u00e4hen von Inhalten zun\u00e4chst verzichten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Der BND verwies laut SZ im Gespr\u00e4ch mit Parlamentariern auch darauf, dass befreundete Nachrichtendienste aus dem Ausland methodisch viel weiter seien als der BND, insbesondere die NSA und der britische Geheimdienst GCHQ. Wenn nicht bald strategisch digital aufger\u00fcstet werde, drohe der BND noch hinter den italienischen und den spanischen Geheimdiensten zur\u00fcckzufallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der BND will seine Technik verbessern, um Weblogs, Foren und Portale wie Flickr, Facebook und Twitter systematisch auswerten zu k\u00f6nnen. Es ist v\u00f6llig unklar, wozu der BND diese Informationen braucht. Fest steht nur, dass der Spa\u00df vom Steuerzahler mit 300 Millionen Euro zu finanzieren sein wird. Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de Der Bundesnachrichtendienst (BND) will nach Erkenntnissen mehrerer Medien k\u00fcnftig die sozialen Netze in Echtzeit ausforschen k\u00f6nnen und digital aufr\u00fcsten. Dies gehe aus mehreren vertraulichen Unterlagen des Auslandsnachrichtendienstes hervor, die der \u201cS\u00fcddeutschen Zeitung\u201d (SZ), dem NDR und dem WDR vorliegen, berichtete die SZ am Freitag vorab aus ihrer Samstagausgabe. Das Projekt laufe intern unter dem Titel \u201cEchtzeitanalyse von Streaming-Daten\u201d und sei Teil einer sogenannten Strategischen Initiative Technik (SIT). Die Kosten des Programms, das vorerst bis 2020 laufen solle, w\u00fcrden vom BND insgesamt auf rund 300 Millionen Euro beziffert. Der Bundestag solle in den kommenden Wochen diese Summe bewilligen. Bereits in diesem Jahr will der BND dem Informationen zufolge seine Technik verbessern, um Weblogs, Foren und Portale wie Flickr, Facebook und Twitter systematisch auswerten zu k\u00f6nnen. Durch die Ausforschung k\u00f6nne man sich, wie Nachrichtendienstler erkl\u00e4ren, ein genaueres Bild \u00fcber die Lage im Ausland verschaffen, hei\u00dft es in der SZ. 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